Faktencheck für Schülerinnen und Schüler

 

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NS-Zeit in Hannover

Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen


Nazi-Zeit in Hannover - warum soll mich das interessieren?
Beim Lesen erkennst du, wohin "Nichtwissen"  führen kann:


Damals merkten nur wenige  Menschen, wie im Handumdrehen aus einer Demokratie eine menschenverachtende Diktatur entstand.

 

Du weißt Bescheid und kannst gegen extreme Meinungen und gegen "Nichtwissen"  mit Fakten argumentieren.

 

Warum Hannover?
Weil die Spuren der Nazi-Barbarei nicht irgendwo, sondern dort zu sehen sind, wo du wohnst.

Bei mir in der Nachbarschaft?
Würde mich schon interessieren, aber ....

 

... wenn ich zu faul bin zum Suchen?
Bequemer geht's nicht: Zum ersten Mal sind hier unterschiedliche Informationen über die NS-Zeit in Hannover aus Websites, Sachbüchern und Dokumentationen gesichtet und für jedermann verständlich und kompakt zusammengestellt worden.

Kann ich das für die Schule gebrauchen?
Du sparst langes Suchen. Das könnte bei der Vorbereitung eines Referats oder für Facharbeiten z. B. in Deutsch, Geschichte, Sozialkunde sehr nützlich sein.



Der aktuelle Buchtipp:

Hannover zeigte als nationalsozialistische Gauhauptstadt besonderen  Eifer in Pflichterfüllung und Begeisterung. Zur Machtergreifung am 30. Januar 1933 versammelten sich begeisterte Nationalsozialisten zu einem Fackelzug auf dem Welfenplatz.
Und schon im April 1933 wurde Adolf Hitler zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Die Bahnhofstraße bekam einen neuen Namen: Adolf-Hitler-Straße.
Justiz, Polizei und kulturelle Einrichtungen in der Stadt arbeiteten im Sinne der NS-Ideologie.

Die bedeutendsten öffentlichen Grünanlagen sind während der NS-Herrschaft entstanden und

begeistern noch heute Hannoveraner und seine Touristen. Bis zum Kriegsbeginn wurde das Image als 'Großstadt im Grünen' mit dem Ankauf des Herrenhäuser Barockgartens, des Berggartens, dem Bau des Maschsees, des Hermann-Löns-Parks und der Umgestaltung der vorderen Eilenriede von den Nationalsozialisten gefestigt.
Die Schaffung von Arbeitsplätzen, der versprochene Wohnungsbau mit einer Sanierung der Altstadt und der Umbau des Ballhofs zum Hitlerjugendheim,
gehörten zu einer gezielten NS-Propagandapolitik. Viele Projekte waren bereits geplant, bevor sie im Sinne der neuen Machthaber belebt und in die Tat
umgesetzt wurden.

Dieser Reiseführer soll die NS-Spuren sichtbar und begehbar machen. In Hannover und seiner Umgebung ist die Gegenwart – fast unsichtbar und doch immer spürbar – mit den Abgründen der nationalsozialistischen Vergangenheit verbunden.



 

 

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